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Tasten drücken: kann als Ein-/Aus-Zustandsänderung durchaus als analog bezeichnet werdenAprilfrost hat geschrieben:Wenn man dem Herrn Musiker so zuguckt, hat seine Art Musik zu machen ja mit den analogen Instrumenten fast gar nichts mehr zu gemeinsam. Tasten drücken, Knöpfe drehen, Regler schieben... Dass dabei so wundervolle Klänge entstehen, ist für mich immer noch ein Mysterium.BBQ.Master hat geschrieben:Klaus Schulze - Big In Japan
Knöpfe drehen: wenn das Potentiometer, das damit bedient wird, analog ist, ist das die Reinform der analogen Zustandsänderung
Regler schieben: wenn das Potentiometer, das damit bedient wird, analog ist, ist das die Reinform der analogen Zustandsänderung
Nur, wenn man "Tasten drücken" als Schalten zwischen zwei Zuständen aus einer binären Auswahl versteht, kann man diese Bedienung auch als "nichtanalog" ansehen. "Knöpfe drehen" und "Regler schieben" ist dann eine nichtanaloge Steuerung, wenn damit keine Potentiometer bedient, sondern diskrete Zustände eingestellt werden.
Typisch ist aber für die nichtanaloge, wie insbesondere digitale Bedienung, Werte über Menüs und/oder Eingabefelder einzustellen - wenn man nur diskrete Werte hat, braucht man keine analoge Drehung/Verschiebung, die dabei zudem noch ungenau sind und einer Positionskontrolle bedürfen (was man bei virtuell-analogen Synthesizern wegen des "Bediengefühls" in Kauf nimmt).
Und, was Schulze als "Klangerzeuger" verwendet ist ganz ganz überwiegend digital - anders als Jarre bei seinen letzten und der aktuellen Tour(en). Nur sieht das "Return-Taste-Drücken" auf der Bühne noch bescheuerter aus wie "Knöpfe-Drehen"
Also, ob analog oder digital, die Aktion auf der Bühne ist reine Show, die für die Musik nicht nötig wäre. Trotzdem finde auch ich die Musik beeindruckend.











