Arc of Life

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Yesnik
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Re: Arc of Life

Beitrag von Yesnik » Fr 11. Dez 2020, 23:00

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:biggrinn:

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SOON
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Re: Arc of Life

Beitrag von SOON » Fr 11. Dez 2020, 23:52

Arc....Arrghhh.....ist das sc...simpel.
Schon interessant für was der Name "YES" alles herhalten muss und das wo doch alle Generic-YES-Projekte krachend scheitern.
Kraftvoll, leidenschaftlich, emotional, rebellisch, packend ... ein Meisterwerk!
Das sind nur einige Eigenschaften , die dieses kalte, herzlose, lyrisch peinliche und überzogene Stück 80er-Schock nicht ist.
Ärgerlich nur, dass die Jungs wissentlich schwaches Material liefern.
Kein Intro, kein Extro, gleich mit dem Chorus in den Song und den dann 50, 60 mal wiederholen.
Ein unverdautes Gitarrensolo im Stil von Steve Howe ist noch das Beste an "You Make it Real"
Das Stück hat aber auch was gutes, denn niemand wird hier geistig in Bedrängnis geraten.
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JJG
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Re: Arc of Life

Beitrag von JJG » Fr 15. Jan 2021, 07:25

"We are truth made in heaven, we are glorious" (Anderson/Stolt 2016)

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Re: Arc of Life

Beitrag von Peter » Sa 16. Jan 2021, 00:17

JJG hat geschrieben:
Fr 15. Jan 2021, 07:25
Ein starkes Stück, danke für's Teilen. Es ist natürlich sehr geprägt von Sherwoods Auffassung von Prog, aber es kommen seine Mitstreiter toll zu Geltung, Jimmy Haun vorallem und Jon Davison, stark auch die Parts von Jay Schellen. Ein ganz anderes Level als Make It Real.

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JJG
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Re: Arc of Life

Beitrag von JJG » Sa 16. Jan 2021, 17:14

Peter hat geschrieben:
Sa 16. Jan 2021, 00:17
JJG hat geschrieben:
Fr 15. Jan 2021, 07:25
Ein starkes Stück, danke für's Teilen. Es ist natürlich sehr geprägt von Sherwoods Auffassung von Prog, aber es kommen seine Mitstreiter toll zu Geltung, Jimmy Haun vorallem und Jon Davison, stark auch die Parts von Jay Schellen. Ein ganz anderes Level als Make It Real.
Hallo Peter, ja das Stück ist besser, nur auch wieder überladen, der Mix ist lausig. Für mich ist das der BS-Einheitsbrei, so wie es zig Songs von
ihm gibt. Ich hätte mir eine AOL-Album gewünscht, an dem alle beteiligten Musiker 20% Anteil haben, dann noch einen externen Produzenten
und Kompositionen von allen Bandmitgliedern. Das kann ja noch kommen, ich befürchte das Album wird sich für Frontier zu schlecht verkaufen
und das Projekt landet im Nivana. Davison müsste singen und Billy dürfte sich manche Töne nicht rausquälen, so hört sich das für mich an.
Ich mag ihn als Mensch, leider sieht er sich als Allrounder, Bass, Gitarre, Schlagzeug und Keys, dazu noch Komponist, Produzent und Mixer.
Da bleibt leider zu viel auf der Strecke. Die letzte Yes-Live-Scheibe hat er, entgegen meinen Befürchtungen, ganz ordentlich abgemischt.
Schade ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. Eigentlich steckt in diesem Lineup mehr.
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Re: Arc of Life

Beitrag von SOON » Sa 16. Jan 2021, 22:39

Ich sehe es wie JJG.
Billy verschwendet leider sein Talent durch allzu viele halbgare Projekte.
Er ist ein Arbeitstier und bringt sehr viel zum Abschluss aber ich meine da fehlt einfach ein gewisses Herzblut.
Just in Sight ist schon etwas besser als der Song zuletzt, dennoch gibt es selbst auf Open your eyes bessere.
Die Arc of Life CD werde ich mir aber trotzdem zulegen um die Branche zu unterstützen.
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Re: Arc of Life

Beitrag von Peter » So 17. Jan 2021, 00:35

Es gibt einige Projekte, die ich von BS wirklich toll finde, vorallem die Cica CDs, das aktuelle Album von Days Between Stations, das ich mir dank des Adventskalender hier im Forum zugelegt habe, ist auch ein tolle Sache, und manches mehr, dennoch hoffe ich sehr, dass, falls es wirklich nochmal zu einem neuen Yes Album kommt, Billy "nur" als Musiker an Board ist und die Produktion nicht in seinem Händen liegt.

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Re: Arc of Life

Beitrag von JJG » Mo 18. Jan 2021, 15:44

Hier singt Billy ganz ruhig und auch in seiner Tonlage:

Eureka - "Going Home":



YOSO - To seek the Truth:

"We are truth made in heaven, we are glorious" (Anderson/Stolt 2016)

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Re: Arc of Life

Beitrag von Peter » Fr 12. Feb 2021, 23:53

Ich hab das Album heute geschickt bekommen unf gerade durchgehört. Erstaunlich stark! Einige Nummern hauen echt rein, vorallem "Locked Down" und "the End Game". Tolle Verteilung der Gesangsparts, da passt vieles zusammen, ich freue mich auf weitere Durchläufe!

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Re: Arc of Life

Beitrag von Topographic » Di 16. Feb 2021, 19:00

Peter hat geschrieben:
Fr 12. Feb 2021, 23:53
Ich hab das Album heute geschickt bekommen unf gerade durchgehört. Erstaunlich stark! Einige Nummern hauen echt rein, vorallem "Locked Down" und "the End Game". Tolle Verteilung der Gesangsparts, da passt vieles zusammen, ich freue mich auf weitere Durchläufe!
Danke für deine Einschätzung. Mir erschließt sich das Album nicht. Einmal mehr. Es ist Billy Sherwood wie er nach Billy Sherwood klingt wie er ...
Diese vielen Overdubs tun weh, mein multifrequenter Tinnitus ist da in bester Gesellschaft. "Locked Down" ist so was wie der Schlüssel zum Album - wenn man es öffnen kann und möchte. Schwacher wiederkehrender Moment, sowohl musikalisch als auch gesanglich, unmotivierte Soli, Anleihen bei Gentle Giant (leider eher Kreisklasse) und ein Song, der sich einfach nicht entwickeln will.
Insgesamt ist der AOR einfach zu bieder und langweilig, die Proganteile ohne Magie, und ein fetziger Bass zwischendurch oder ein heftiger Gitarrenriff machen noch keinen guten Song. Der Gesang klingt oft gequält oder dünn und die Produktion ist so undifferenziert. Da ist noch sehr viel Luft nach oben.



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Re: Arc of Life

Beitrag von Peter » Do 18. Feb 2021, 00:03

Dass Arc Of Life ein Sherwood Projekt ist, wissen wir ja spätestens seit der Veröffentlichung von Make It Real, dennoch finde ich, dass gerade Locked Down besonders gelungen ist. Auch wenn auch dieses Stück sehr von Sherwood und seinem Produktions Stil geprägt ist, nimmt es doch eine interessante Entwicklung, im 2. Drittel gibt es einen überraschenden und echt schönen Harmonie Gesang (Conspiracy- Squire), im letzten Drittel kann man die Prägung von Glass Hammer hören und nicht zuletzt schimmert gegen Ende in Verbindung mit den Lyrics sogar ein wenig die Yes Dimension durch.
Imsgesamt gefällt mir sehr gut, dass es auf dem Album erstaunlich viele Upbeat Nummern und Abschnitte gibt.
Aufgrund der intensiven Schichtung und auch zum Teil instrumentalen Verwendung der Gesangsparts gibt es wenig Raum für die Keyboards. Aus meiner Sicht wäre es sehr interessant zu hören, wie die Band diese Stück live umsetzt, vielleicht fällt dann den Tasten eine größere Rolle zu.

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