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MAGMA

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MAGMA

Beitrag von nixe » Do 22. Okt 2015, 08:18

Bild
Bild

Allgemeine Informationen:
Genre Zeuhl
Gr√ľndung 1969
Website seventhrecords.com
Gr√ľndungsmitglieder:
Schlagzeug, Gesang Christian Vander
Gesang Stella Vander
E-Bass Laurent Thibault
Keyboards Eddy Rabbin
E-Gitarre Claude Engel
Gesang René Garber
Aktuelle Besetzung:
Schlagzeug, Gesang Christian Vander
Gesang Stella Vander
Gesang Isabelle Feuillebois
Gesang Hervé Aknin
Keyboards Bruno Ruder
Vibraphon, Keyboards Beno√ģt Alziary
Gitarre James Mac Gaw
E-Bass Philippe Bussonet
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Mi 10. Feb 2016, 12:17

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1971 1001¬į Centigrades
Bild[thumbnail]http://magma.fan.free.fr/cov01/mag02ar.jpg[/thumbnail]
Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 1971
Besonderheiten/Stil: Zeuhl
Label: Seventh records
Durchschnittswertung: 9.2/15 (5 Rezensionen)
http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ws&alpha=m
Besetzung:
Christian Vander dr, voc
Louis Toesca trumpet
Klaus Blasquiz vocals, percussion
Francois Cahen piano
Francis Moze bass
Teddy Lasry clarinet
Jeff Seffer saxes

Tracklist:
1. Riah Sahiltaahk (C.Vander) 21:51
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=nd5m-V8CFI4[/bbvideo]
2. "Iss" Lansei Doia (T.Lasry) 11:46
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=XOgJOopN-aY[/bbvideo]
3. Ki Iahl O Liahk (F.Cahen) 8:20
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=qk3Bt1q3qx8[/bbvideo]
Gesamtlaufzeit: 41:57

von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 5)

"1001¬į Centigrades" ist die zweite "Magma"-Platte und gleichzeitig die letzte, bevor Schlagzeuger Christian Vander endg√ľltig die Kontrolle in der Band √ľbernahm.

Die komplette erste H√§lfte der Platte beansprucht Vanders "R√Įah Sah√Įltaahk", ein Epos, das schon viele der sp√§ter so "Magma"-typischen Elemente einf√ľhrte: kraftvoller Ba√ü, stampfende Rhythmen, Rhythmus- und Harmoniefragmente, die st√§ndig wiederholt werden, hymnischer, lithurgischer Gesang, peitschendes Schlagzeugspiel. Was diese Nummer von den sp√§teren Platten unterscheidet, ist zum einen, das Klaus Blasqziz beim Gesang mehr oder weniger auf sich selbst gestellt ist und nicht von einem kleinen Chor unterst√ľtzt wird. Weiterhin klingen die Holzbl√§ser (Klarinette, Sax, Fl√∂te) einfach d√ľnner und nicht so majest√§tisch wie zum Beispiel die machtvollen Posaunen auf "Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h". Im Gegentum: ihre manchmal schleifende, gezogene Intonation w√ľrde besser zu einer Salon-Bigband passen als zu dieser d√ľsteren Musik.

Das nachfolgende "'Iss' Lanse√Į Do√Įa" von Klarinettist/Saxophonist Teddy Lasry beginnt wie ein "Soft Machine"-St√ľck ca. "Third"/"Fourth": Ba√üostinato, E-Piano-Begleitung, swingender Rhythmus, dar√ľber jazzige Bl√§ser. Nach einer fast modern-kammermusikalischen Bl√§ser-Kadenz kommt ein weiterer "Soft Machine"-artiger Teil, diesmal mit Gesang.

"Ki √Źahl √Ė L√Įahk" von Keyboarder Fran√ßois Cahen kombiniert die Einfl√ľsse der beiden vorhergehenden Nummern in schr√§gen Bl√§serstellen, kraftvollem Klavier und sowohl flie√üenden als auch schroffen Rhythmen, verwandelt sich dann aber in eine recht herk√∂mmliche Jazzrock-Nummer √† la "If".

"1001¬į Centigrades" ist wohl kein "Magma"-Essential, aber eine interessante Station auf ihrem Weg zu einer der faszinierendsten und originellsten Bands der Siebziger Jahre.
Anspieltipp(s): R√Įah Sah√Įltaahk, "Iss" Lanse√Į Do√Įa
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Do 31. M√§r 2016, 17:49

1973 Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h
Bild
Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 1973 (die erste Ausgabe von Seventh enthält eine zusätzliche Instrumentalversion)
Besonderheiten/Stil: Zeuhl
Label: Seventh records
Durchschnittswertung: 14.5/15 (3 Rezensionen)

Besetzung:
Christian Vander Drums,Vocals,Organ,Percussion
Jannik Top Bass
Klaus Basquiz Vocals,Percussion
Jean Luc Manderlier Piano,Organ
Rene Garber Bass Clarinet,Vocals
Claude Olmos Guitar
Stella Vander Vocals
Muriel Streisfield Vocals
Evelyne Razymovski Vocals
Michele Saulnier Vocals
Doris Reinhardt Vocals
Teddy Lasry Brass, Flute

Tracklist:
1. Hortz Fur Dehn Stekehn West (C.Vander) 9:36
2. Ima Suri Dondai (C.Vander) 4:30
3. Kobaia Is De Hundin (C.Vander) 3:33
4. Da Zeuhl Wortz Mekanik (C.Vander) 7:30
5. Nebehr Gudahtt (C.Vander) 6:03
6. Mekanik Kommandoh (C.Vander) 4:09
7. Kreuhn Kohrmahn Iss De Hundin (C.Vander) 3:13
8. M.D.K. - Alt.Version (C.Vander (nur auf der 1. Seventh-Version)) 34:35
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=_QbBEMMMiWs[/bbvideo]
Gesamtlaufzeit 73:09

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ws&alpha=m
von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 3)

Wie nähert man sich einem solchen Monolithen und Meisterwerk? Nach den zumindest teilweise noch mit herkömmlichen Kategorien belegbaren ersten beiden "Magma"-Platten schuf Christian Vander hier mit einem Streich eine neue Art von Musik, ein komplettes Genre: "Zeuhl".

Nach der Ablehnung der Urfassung der Musik ("Mekan√Įk Kommand√∂h"; siehe auch deren Review) durch seine Plattenfirma mu√ü er sich gedacht haben: "OK, dann blasen wir sie halt komplett weg!" und stockte die "Mekan√Įk Kommand√∂h"-Besetzung von Ba√ü, Drums, Klavier und Chor durch einen fetten Blechb√§sersatz, Fl√∂te, Ba√üklarinette, Gitarre, Orgel, Vibraphon, Xylophon und weitere S√§nger auf.

Nach den kantigen Akkorden und deklamierten, geflehten, befehlenden Vocals des Anfangs beginnt eine mitreissende, majest√§tische Tour-De-Force, ein musikalischer Malstrom, eine w√ľste, ersch√∂pfende Orgie aus hypnotischen stampfenden Rhythmen, machtvollen Bl√§serbl√∂cken, unabl√§ssigem opernm√§√üigen Chor in einer barbarischen Phantasiesprache, treibenden, krummen Rhythmen, peitschenden Trompetenschl√§gen, Falsettgekreische und -gebelle, pulsierend kraftvollem Ba√ügeriffe, ekstatischem Schlagzeug, jaulender Gitarre mit vielen H√∂hepunkten und wenigen Verschnaufpausen: einmalig und vor allem gro√üartig.

Ich kann nur sagen: einmal in seinem Leben sollte man "M.D.K." gehört haben und sie dann hassen oder eine neue Liebe gefunden haben.

P.S. Einen kleinen Wermutstropfen will ich nicht verschweigen: Christian Vanders tolles Schlagzeugspiel geht leider im Mix ziemlich unter, aber das ist wirklich die einzige winzige Beschwerde die ich habe.
Anspieltipp(s): Keiner: ganz hören und lieben oder hassen
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Mo 23. Mai 2016, 12:39

1974 Wurdah √Źtah
BildBild
Allgemeine Angaben
Erscheinungsjahr: 1974 (Die Original-LP hieß "Tristan et Yseult - Musique Originale de Christian Vander" (Soundtrack))
Besonderheiten/Stil: Zeuhl
Label: Seventh Records
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung:
Klaus Blasquiz Vocals,Percussion
Stella Vander Vocals
Jannik Top bass
Christian Vander Piano,Keyboards,Drums,Vocals

Tracklist:
1. Malawelakaahm (Vander) 3:37
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=HUMX0aLBOqQ[/bbvideo]
2. Bradia Da Zimehn Iegah (Vander) 2:17
3. Maneh Fur Da Zess (Vander) 1:37
4. Fur Dihhel Kobaia (Vander) 4:55
5. Blum Tendiwa (Vander) 3:25
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=bMoVWdVsam0[/bbvideo]
6. Wohldunt Miem Deweless (Vander) 3:31
7. Wainsaht !!! (Vander) 2:29
8. Wlasik Steuhn Kobaia (Vander) 2:47
9. Sehnnteht Dros Wurdah Sums (Vander) 3:25
10. C'est La Vie Qui Les A Menes La (Vander) 5:00
11. Ek Sun Da Zess (Vander) 5:00
12. De Zeuhl Undazir (Vander) 2:16
Gesamtlaufzeit 40:19

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ent=review
von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 2)

Nominell ist dies ein Christian Vander-Album; da jedoch die komplette Magma-Stammbesetzung (Klaus Blasquiz, Stella Vander, Jannik Top) plus den Meister diese Platte eingespielt hat, und es sich obendrein um den zweiten Teil des "Theus Hamtaahk"-Zyklus handelt, dessen beide anderen Teile zum Magma-Stammrepertoire gehörten, kann man es wohl als Magma-Album betrachten.

Musikalisch handelt es sich genauso um den typischen Magma-Sound: stampfende Rhythmen mit vielen Wiederholungen, viel Gesang in Chistian Vanders Kunstsprache Koba√Įanisch, alles irgendwo zwischen "Carmina Burana", "Raumschiff Enterprise" und Stammestanz.

Allerdings stecken in "Wurdah √Źtah" mehr musikalische Ideen und Themen als z.B. in "K√∂hntark√∂sz" oder "De Futura", und daher sind die einzelnen Abschnitte k√ľrzer. Auch scheinen die Motive etwas Dur-lastiger zu sein als bei den anderen Magma-Epen; so wirkt alles nicht ganz so d√ľster-bedrohlich, sondern stellenweise fast fr√∂hlich-erhebend.

Allerdings ist die Besetzung stark zur√ľckgeschraubt: Gesang, Ba√ü, Schlagzeug, Klavier und wenig E-Piano. Dadurch bleibt der Grundsound etwas eint√∂niger als bei den meisten anderen Magma-Scheiben (au√üer vielleicht "Mekan√Įk Kommand√∂h").

Alles in allem eine guten CD in bester Magma-Tradition. Daher: wer schon "K√∂hntark√∂sz" oder "Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h" besitzt, mu√ü sie nicht unbedingt haben, aber f√ľr den Fan lohnt sie sich auf jeden Fall.
Anspieltipp(s): Man√ęh Fur Da Z√ęss

von: Jochen Rindfrey (Rezension 2 von 2)

Der zweite Teil der "Theusz Hamtaahk"-Trilogie beginnt mit dem gleichen d√ľster-feierlichen Intro wie der erste. Dann aber √§ndert sich die Atmosph√§re dramatisch, die Musik wird f√ľr Magma-Verh√§ltnisse oft geradezu fr√∂hlich und ausgelassen, bisweilen klingt es mehr nach Volkstanz als nach mystischem Ritual.

"Wurdah √Źtah" ist auch kein solch monolithischer Block wie "Theusz Hamtaahk", es besteht, wie man schon an der Titelliste sieht, aus vielen k√ľrzeren, musikalisch recht unterschiedlichen St√ľcken, die allerdings, von einer vinylbedingten Unterbrechung abgesehen, direkt ineinander √ľbergehen. Die reduzierte Instrumentierung empfinde ich dabei durchaus als positiv, l√§sst sie doch den Gesang viel mehr zur Geltung kommen.

Wie einige Jahre sp√§ter "Attahk" zeigt "Wurdah √Źtah" sozusagen die "helle" Seite der Zeuhl-Urv√§ter, allerdings auf wesentlich gelungenere Weise.
Tsch√ľ√ü
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Re: MAGMA

Beitrag von SOON » Mo 23. Mai 2016, 22:59

Zu Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h gibt es ja die Glorie, dass Mike Oldfied das Pianointro abgekupfert h√§tte.
Von der Stimmung her w√ľrde es schon passen.
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Di 24. Mai 2016, 16:58

[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=vWNj51kGU8g[/bbvideo]
MAGMA - Hortz Fur Dehn Stekehn West - Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=p7VHRyQDMTM[/bbvideo]
Mike Oldfield - Tubular Bells live @ BBC (1973)
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Mo 6. Jun 2016, 20:04

1974 Köhntarkösz
BildBild
Allgemeine Angaben
Erscheinungsjahr: 1974
Besonderheiten/Stil: Zeuhl
Label: Seventh Records
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung:
Christian Vander Drums,Vocals,Piano,Percussion
Jannick Top Bass,Cello,Vocals,Piano
Klaus Basquiz Vocals,Percussion
Gerard Bikialo Pianos,Yamaha Organ
Michel Graillier Pianos,Clavinet
Stella Vander Vocals
Brian Godding Guitar

Tracklist:
1. Kohntarkosz (Part I) (C.Vander) 15:22
2. Kohntarkosz (Part II) (C.Vander) 15:55
3. Ork Alarm (J.Top) 5:28
4. Kohntarkosz - Ver.2 * (C.Vander (*) Available on early versions of the Seventh CD only) 29:50
5. Coltrane Sundia (C.Vander) 4:11
Gesamtlaufzeit 70:46
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=Zr-glUCOFMI[/bbvideo]

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ent=review
von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 2)

Wer Magma hoeren m√∂chte, muss aufgeschlossen sein und viel Geduld haben. Dies gilt in besonderem Ma√üe f√ľr "K√∂hntark√∂sz"; hier zelebrieren Christian Vander und Konsorten den gradweisen Aufbau von Spannung und Intensit√§t besonders ausf√ľhrlich. √úber Minuten wird die gleiche Figur wiederholt und wiederholt, gleichsam wie bei einer rituellen Messe eines obskuren Kults ins Hirn des H√∂rers geh√§mmert, und immer wieder kommt ein kleines Element dazu. In der ersten H√§lfte des Titelst√ľcks funktioniert dies nur bedingt und alles zieht sich doch ziemlich, aber im zweiten Teil geht die Rechnung auch durch das lebhaftere Tempo voll auf, und willige H√∂rer k√∂nnen sich in einen ekstatischen Musikstrudel ziehen lassen.

Von den beiden k√ľrzeren St√ľcken ist noch "Ork Alarm" bemerkenswert: durch sein Streicherarrangement dr√§ngt sich die Assoziation "Eleanor Rigby auf einem b√∂sen LSD-Trip" auf... Insgesamt ist die Platte im Vergleich zu "Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h" weniger aufwendig orchestriert, weniger gesangslastig und enth√§lt nicht ganz so viele musikalische Ideen.
Anspieltipp(s): Köhntarkösz Part Two

von: Christian Rode (Rezension 2 von 2)

Nachdem Magma mit Mekanik Destruktiw Kommandöh sich selbst ein Denkmal gesetzt hatte, legte Christian Vander mit Wurdah Itah quasi noch die Light-Version nach. Ein neuer Zungenschlag kam im gleichen Jahr mit der Einleitung eines neuen dreiteiligen Zyklus hinzu. Während der erste Zyklus noch seiner Vollendung harrte, wurde schon mit dem nächsten Dreiteiler begonnen. Die Veröffentlichungspolitik von Magma wirkt etwas konfus.

K√∂hntark√∂sz ist inzwischen das Mittelst√ľck der K√∂hntark√∂sz-Trilogie mit dem 2009 erscheinenden Emehnteht-Re und dem bereits 2004 erschienenen K.A, einer Geschichte, die in der kobaianischen Historie im alten √Ągypten angesiedelt ist. Der erz√§hlerische Hintergrund wird z.B. auf der Seite http://www.furious.com/perfect/magma.html beschrieben.

Als besonders beeindruckend und als echte Erweiterung des Klanguniversums von Magma empfinde ich den ungew√∂hnlich ruhigen ersten Teil von K√∂hntark√∂sz. Auff√§llig ist f√ľr mich hier vor allem diese Orgel, die dem Song einen gewissen, ja, psychedelischen Anstrich verleiht. Der Song hat einen atmosph√§risch tiefen, gem√§chlich variierenden Fluss. Die mystische Stimmung kommt so mindestens so gut r√ľber wie bei dem im Verlauf deutlich nerv√∂seren zweiten Teil.

Eine stimmige Erg√§nzung des Hauptteils stellt vor allem das kammermusikalische Ork Alarm von Jannick Top, aber auch das an Vanders Idol erinnernde sph√§rische Coltrane S√ľndia dar.

Köhntarkösz erreicht nicht die faszinierende Geschlossenheit des Meisterwerks M.D.K., aber gewinnt dem Magma-Sound doch neue, bereichernde Aspekte ab.
Anspieltipp(s): Köhntarkösz (Part 1)
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Do 9. Jun 2016, 19:24

1975 live (Hhai)
BildBild
Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: live; Zeuhl
Label: Seventh Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung:
Christian Vander Drums
Klaus Basquiz Vocals
Stella Vander Vocals
Bernard Paganotti Bass
Gabriel Federow Guitar
Benoit Widemann Keyboards
Jean Pol Asseline Keyboards
Didier Lockwood Violin

Tracklist:
Disc 1

1. Kohntark (Part 1) 15:44
2. Kohntark (Part 2) 16:16
3. Emehnteht-Re 8:07
Gesamtlaufzeit 40:07

Disc 2

1. Hhai 8:41
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=MA-g77MUBDM[/bbvideo]
2. Kobah 6:23
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=dFzFjUWJa3s[/bbvideo]
3. Lihns 5:51
4. Da Zeuhl Wortz Mekanik 6:25
5. Mekanik Zain 19:17
Gesamtlaufzeit 46:37

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ent=review
von: Udo Gerhards

Diese Live-Doppel-CD wird oft als optimaler Einstiegspunkt in "Magmas" Musik gepriesen. Ich bin nicht sicher, ob das tatsächlich so ist. Sicher bin ich allerdings, daß sie einige hervorragende Versionen von einigen von "Magmas" großen Nummern enthält.

"Z√ľnd 1" geh√∂rt fast komplett dem 32min√ľtigen Durchlauf von "K√∂hntark" vom "K√∂hntark√∂sz"-Album. Und siehe da: was dort eher z√§h und langatmig wirkte, kommt hier - vielleicht wegen des etwas engagierteren Spiels oder der speziellen Live-Atmosph√§re - spannender und mitreissender daher. Der behutsame Aufbau von Intensit√§t, Zur√ľcknehmen derselben, Wiederaufbau, das alles mit Ba√ü, Schlagzeug, E-Piano, Geige und koba√Įanischem Gesang, nimmt gefangen, die verst√∂rende Seltsamkeit dieser Musik, die beharrliche Langsamkeit, das rituelle Zelebrieren kleinster Einheiten fasziniert. Und schlie√ülich wird die Geduld des Zuh√∂rers im zweiten Teil von "K√∂hntark" durch eine abrupte Tempo- und Lautst√§rkesteigerung hin zu einem ausgedehnten kratzig-ekstatischen Violinen-Solo von Didier Lockwood √ľber pumpender Rhythmus-Gruppe belohnt. Das nachfolgende "√čme√ęhnt√ęht-Re (Announcement)" ist eine ruhige, vocals-lastige Nummer, die - obschon intensiv - leider ein bi√üchen die Luft rausl√§√üt an dieser Stelle.

"Z√ľnd 2" beginnt mit dem hymnischen "Hha√Į" mit beschw√∂renden Vocals - beinah ein heldischer Monolog in einem Drama. Danach swingend-treibender Rhythmus mit E-Piano-Solo und erhebende Instrumentalstellen. Nach "Kobah" vom ersten Album und "L√Įhns" folgen mit "Da Zeuhl Wortz Mekan√Įk" und "M√ękan√Įk Za√Įn" zwei mitrei√üende, energische, hypnotische Ausschnitte aus "Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h", inklusive seltsamem Ba√ü-Solo und nicht enden wollendem Geigen-Solo wie sie im Original so nicht vorkamen. Leider ist nicht das komplette St√ľck vertreten, obwohl auf der CD durchaus noch genug Platz daf√ľr w√§re.

Wahrscheinlich ist "Live/Hha√Į" schon ein guter Startpunkt f√ľr "Magma"-Einsteiger, aber das kann man von "Mekan√Įk Destrukt√Įw Kommand√∂h", "Mekan√Įk Kommand√∂h" oder "Retrospekt√Įw 1-2" auch sagen. Auf jeden Fall enth√§lt sie klasse Musik.
Anspieltipp(s):
Hha√Į
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » So 19. Jun 2016, 18:24

1976 Inédits
Bild
Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 1976 (CD-Reissue 1996, Seventh)
Besonderheiten/Stil: live; Zeuhl
Label: Tapioca
Durchschnittswertung: 7.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung:
Gerard Bikialko Keyboards (1,2,4,6)
Micky Grailler Keyboards (1,2,4)
Benoit Widemann Keyboards (3)
Francois Cahen Keyboards (5)
Jean Luc Manderlier Keyboards (5,6)
Francis Moze Bass (5)
Jean-Pierre Lambert Bass (6)
Janik Top Bass (1,2,4)
Bernard Paganotti Bass (3)
Claude Olmos Guitar (1,4)
Marc Fosset Guitar (6)
Gabriel Federow Guitar (3)
Didier Lockwood Violin (3)
Klaus Blasquiz Vocals, Percussion
Rene Garber Vocals, Bass Clarinet (5,6)
Teddy Lasry Saxes (5)
Jeff Seffer Saxes (5)
Louis Toesca Trumpet (5)
Christian Vander Drums

Tracklist:
1. Sowiloi/KMX - E XII - Opus 3 13:45
2. KMX - B XII - Opus 7 6:13
3. Om Zanka 5:30
4. Gamma 4:00
5. Terrien Si Je T'ai Convoque 4:10
6. Gamma Anteria 7:45
Gesamtlaufzeit 41:23

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ent=review
von: Achim Breiling (Rezension 1 von 2)

"Inédits" bietet eine handvoll Live-Mitschnitte von verschiedenen Magma-Formationen, die alle irgendwann zwischen 1972 und 1975 aufgenommen wurden (genauere Aufnahmedetails sind zumindest auf meiner LP-Ausgabe nicht zu finden). Es handelt sich durchweg um Soundboard-Aufnahmen, die offenbar von Klaus Blasquiz selbst gemacht wurden. Trotzdem ist die Klangqualität recht schlecht, sehr LoFi, breiig und kraftlos (ob die Seventh-CD-Version besser klingt, vermag ich mangels Besitz derselben nicht zu beurteilen).

Zumindest zum Zeitpunkt des Erscheinens der LP (1976), waren alle hier zu findenen St√ľcke Erstver√∂ffentlichungen und daher eine durchaus interessante Erweiterung der Magma-Discographie. Die Scheibe war auch f√ľr lange Zeit die einzige M√∂glichkeit, zumindest teilweise, in den Genu√ü des grandiosen Live-Spiels von Jannick Top zu kommen, da auf der damals einzigen Magma-Live-LP ("Live (Hhai)") schon sein Nachfolger an den vier Saiten, Bernard Paganotti, zu h√∂ren war. Das Teil war es also durchaus wert auf den Plattenteller gelegt zu werden, vor allem f√ľr Fans.


Inzwischen hat sich die Situation erheblich ge√§ndert. Mit "BBC 1974 Londres" liegt eine klanglich deutlich bessere Live-Aufnahme von Magma mit Top am Bass vor. "Soviloi" gibt es in ebenfalls viel besserer Aufnahmequalit√§t auf "Concert 1971 Bruxelles - Th√©√Ętre 140" zu h√∂ren, wenn auch mit einer anderen Besetzung. F√ľr "KMX- E XII - Opus 3" sind die beiden Versionen auf "Nancy 75" vorzuziehen. "KMX- B XII - Opus 7" ist im Prinzip identisch mit seinem Namensvetter, nur Blaquiz' Vokaleinsatz ist umfangreicher. Der einzige Grund sich diese Scheibe also zuzulegen w√§re die ehemalige 2. LP Seite (Tracks 3-6), deren St√ľcke auch bis heute auf keiner anderen (offiziellen) Magma-Live-Ver√∂ffentlichung zu finden sind. Musikalisch bieten diese Tracks nicht unbedingt Neues: Magma eben, brilliant gespielten Zeuhl, in allerdings sehr bescheidener Klangqualit√§t. Das ist f√ľr Fans immer noch recht interessant, gibt es hier doch sonst nicht verewigte Magma-Formationen zu h√∂ren, ansonsten ist das Teil wohl kaum eine Investition wert!

Kurz: Eine Scheibe f√ľr Magma-Komplettisten.

von: Andreas Pläschke (Rezension 2 von 2)

Auch ich habe nur die LP-Version, und damals war ich mehr als gl√ľcklich, sie √ľberhaupt noch bekommen zu haben.

F√ľr mich ist diese LP wie ein Versprechen von wunderbarer Magie. Klar, die Soundqualit√§t ist schlecht, aber die Musik!!

Der Opener mit seiner melancholischen Klaviereinleitung, Jannik Top als Bassist und Olmos an der Gitarre, trotz miesem Sound ein kraftvoller Opener. "Om zanka" ist Teil der neuen "K.A" - hier allerdings mit ausuferndem E-Piano, E-Gitarre und Blasquiz als S√§nger - Magie pur. "Gamma" geht in Richtung "Fusion"-Jazzrock mit nur leichtem MAGMA-Einschlag. "Terrien.." ist ein kurzes, atonales, manchmal psychedelisch klingendes Fragment einer fr√ľhen Besetzung. V√∂llig unbekannt ist sie mir dagegen beim letzten St√ľck. Es kommt im Vergleich zu den anderen schon sehr beschwingt, fast fr√∂hlich daher und erinnert mich anhand der akustischen Kl√§nge der Klaviere stellenweise an Offering. Auch dieses St√ľck taucht ver√§ndert auf "K.A." auf.

Trotz wirklich schlechter Tonqualität zumindest in der zweiten Seite musikalisch gelungen.
Anspieltipp(s): Sowiloi, Om zanka
Tsch√ľ√ü
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nixe
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Do 22. Sep 2016, 19:15

1976 √úd√ľ W√ľd√ľ
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Allgemeine Angaben:
Erscheinungsjahr: 1976
Besonderheiten/Stil: Zeuhl
Label: Seventh records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung:
Christian Vander Drums, Percussion, Keyboards, Vocals
Jannick Top Fret Cello, Bass Synth, Keyboards (1,3-6)
Klaus Basquiz Vocals & Percussion
Bernard Paganotti Bass & Vocals (2)
Michel Graillier Piano on (1)
Stella Vander Vocals (1)
Lisa Deluxe Vocals (1)
Catherine Szpira Vocals (1)
Pierre Dutour Trumpets on (1)
Alain Hatot Saxes and Flute
Patrick Gauthier Piano and Synthesizer on (2)

Tracklist:
1. √úd√ľ W√ľd√ľ (C.Vander) 4:12
2. Weidorje (B.Paganotti, K. Blasquiz) 4:29
3. Troller Tanz (Ghost Dance) (C.Vander) 3:37
4. Soleil D'Ork (Ork's Sun) (J.Top) 3:51
5. Zombies (Ghost Dance) (C.Vander) 4:16
6. De Futura (J.Top) 17:37
7. √čm√ęhnt√ęht-R√™ (extrait no.2) (C.Vander (7th-CD only)) 3:12
Gesamtlaufzeit 41:14
[bbvideo=360,250]https://www.youtube.com/watch?v=zZcYugyLtjY[/bbvideo]

http://babyblaue-seiten.de/index.php?al ... ent=review
von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 2)

Hinter dem (auf jeden Fall f√ľr deutsche Ohren) albernen Titel verbirgt sich Magmas Studio-Nachfolger zur Live-Doppel-CD "Hhai", der eine gewisse Abkehr vom Sound der vorherigen Platten bedeutete. Waren jene relative chorlastig und arbeiteten in langen St√ľcken viel mit Klavier/E-Piano, so betritt auf "√úd√ľ W√ľd√ľ" der Ba√ü als Hauptinstrument die B√ľhne, was daran liegen k√∂nnte, da√ü die Bassisten Bernard Paganotti und Jannik Top einen Gro√üteil der St√ľcke geschrieben haben... Was gottseidank nach wie vor bleibt und zu einem gro√üen Teil zu Magmas Faszination beitr√§gt, ist Christian Vanders pr√§zises, kraftvolles, peitschenartiges Schlagzeugspiel.

Das erste, fast fr√∂hliche (Titel-)St√ľck mit seinem Beinah-Latin-Rhythmus, Bl√§sern und viel Gesang lockt einen etwas auf die falsche F√§hrte, und auch die zweite Nummer bleibt relativ nah am Stil von "K√∂hntark√∂sz" etc., aber sp√§testens ab dem dritten St√ľck "Troller Tanz" mit zirpenden und posaunenartigen Synthie-Stellen und prominentem Ba√ü √§ndert sich dies, das nachfolgende "Soleil D'Ork" kombiniert diesen Sound mit Indianer-artigem Ethno-Singsang, und auch "Zombies" schlie√üt daran an und bietet au√üerdem grandiose Schlagzeug-Pyrotechnik von Vander.

Die Platte kulminiert im abschlie√üenden "De Futura", einer in Dreierbesetzung (Top, Vander, Blasquiz) eingespielten siebzehnmin√ľtigen repetitiven Ba√üriff-Orgie mit Klaus Blasquiz bellenden Vocals, die voller Energie und hypnotischer Kraft steckt: cool.
Anspieltipp(s): Troller Tanz
Tsch√ľ√ü
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Re: MAGMA

Beitrag von SOON » Di 18. Okt 2016, 22:12

Stuttgart, Theaterhaus - 17. Oktober 2016, 20:15 Uhr
Gestern durfte ich einem beeindruckenden Magma-Konzert beiwohnen.
Wer noch nie ein Gastspiel dieser bemerkenswerten Band erlebt hat, weiß nicht von was ich rede.
Eine derartige Mystik und Magie vermag keine andere Gruppe der Welt zu bieten.
Von singen kann kaum die Rede sein, diese feierlichen Gesänge gleichen einem religiösen Ritus.
Drums und Vibrafon haben eine besondere spirituelle Kraft.
Instrumente werden Unisono gespielt, bilden einen Klangstrom, der einen in trancehafte Zustände versetzt.
Keyboard , Rhythmen, galoppierende Bassläufe und Gitarre sind um den Gesang arrangiert.
Alles fließt auf magische weise ineinander.
Repetitive Arrangements brechen auseinander und verschmelzen im nächsten Moment wieder.
Die Stimmung ist eigentlich nicht zu beschreiben, man muß es erlebt haben.
Y-Tuben bieten nur einen minimalen Eindruck davon.

Bild
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Re: MAGMA

Beitrag von nixe » Mi 19. Okt 2016, 09:54

Hi Soony, ich weiß, was Du meinst!
Ich habe sie dreimal auf Herzberg & einmal auf der Lorelay gesehen.
OK, auf der Lorelay & das letzte Mal auf Herzberg wurden sie zeitlich beschnitten!
Ich hatte auf Herzberg noch mit FreakCha ein Gesp√§ch: "Du glaubst doch nicht im ernst, das sie nach eineinhalb Stunden die B√ľhne freiwillig verlassen?" Sie mu√üten! Na ja, somit ist Herzberg Geschicht f√ľr mich. Einer, von mehreren Gr√ľnden!
Wie lange ging Dein concert?
Zu highlive-Zeiten hatte es mit sound-check, der ja schon concert-Charakter aufweißt; Stella's Ansage dazu: "This is not the concert, this is a sound-check!" drei Stunden gedauert & ich denke, das ist nicht das Ende der FahnenStange, oder?
Tsch√ľ√ü
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