Gone but not forgotten

Alles, was sonst noch mit Musik zu tun hat und woanders nicht hinpasst.
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nixe
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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von nixe »

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Aus dem Englischen übersetzt:
Anthony Francis Keigwin Monkman, bekannt als Francis, war ein englischer Rock-, Klassik- und Filmmusikkomponist sowie Gründungsmitglied der Progressive-Rock-Band Curved Air und der Klassik-/Rock-Fusion-Band Sky. Wikipedia (Englisch)
Ursprüngliche Beschreibung aufrufen
Geboren: 9. Juni 1949, Hampstead
Verstorben: 11. Mai 2023
Musikgruppen: Curved Air, Sky (1978 – 1980), 801

R.I.P. Francis!
Tschüß
nixe

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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von nixe »

Peter Constantine Brown war ein britischer Dichter und Songtexter, der auch als Sänger hervortrat. Er schrieb die Songtexte zu den Cream-Klassikern „I Feel Free“, „SWLABR“, „White Room“ und „Sunshine of Your Love“. Wikipedia
Geboren: 25. Dezember 1940, Ashtead, Vereinigtes Königreich
Verstorben: 19. Mai 2023
Dichter und Songwriter Pete Brown ist an Krebs gestorben
Promiflash
https://www.promiflash.de › news › 2023/05/20 › dic...
vor 7 Stunden — "Pete Brown, Autor, Musiker, Filmemacher und Songwriter, starb gestern Abend im Alter von 82 Jahren nach einem mutigen Kampf gegen den Krebs",

R.I.P. Pete!
Tschüß
nixe

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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von nixe »

Tina Turner war eine Sängerin und Schauspielerin. Die gebürtige US-Amerikanerin nahm 2013 die Schweizer Staatsbürgerschaft an. Sie gehört mit über 180 Millionen verkauften Tonträgern zu den weltweit erfolgreichsten Sängerinnen. Wikipedia
Geboren: 26. November 1939, Brownsville, Tennessee, Vereinigte Staaten
Verstorben: 24. Mai 2023
Ehepartner: Erwin Bach (verh. 2013), Ike Turner (verh. 1962–1978)
Kinder: Ronnie Turner, Raymond Craig Turner, Ike Turner Jr, Michael Turner
Geschwister: Alline Bullock, Evelyn Juanita Currie
R.I.P. Tina!
Tschüß
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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von nixe »

Tschüß
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SOON
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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von SOON »

Barry Newman ist tot: spielte die Hauptrolle in »Fluchtpunkt San Francisco«
Einer meiner Lieblingsfilme.

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biggenerator
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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von biggenerator »

SOON hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 23:27 Barry Newman ist tot: spielte die Hauptrolle in »Fluchtpunkt San Francisco«
Einer meiner Lieblingsfilme.

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Kowalski !

Den Film habe ich als " Grenzpunkt Null" im Kino gesehen, hat sich eingeprägt!

Leider gibt es den damaligen Schnitt vom Progress-Film nicht mehr auf dem Markt. Oder ein Sammler hat den noch, müsste man aufwändig restaurieren und digitalisieren, dann DVD...
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SOON
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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von SOON »

biggenerator hat geschrieben: Mi 7. Jun 2023, 21:47
SOON hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 23:27 Barry Newman ist tot: spielte die Hauptrolle in »Fluchtpunkt San Francisco«
Einer meiner Lieblingsfilme.

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Kowalski !

Den Film habe ich als " Grenzpunkt Null" im Kino gesehen, hat sich eingeprägt!

Leider gibt es den damaligen Schnitt vom Progress-Film nicht mehr auf dem Markt. Oder ein Sammler hat den noch, müsste man aufwändig restaurieren und digitalisieren, dann DVD...
ich habe den als BluRay, Original hiess er Vanishing Point
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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von biggenerator »

Ernst-Ludwig Petrowsky ist tot,
Pionier des Free Jazz in der DDR und auch im Rest der Welt.


Ernst Ludwig Petrowsky ist gestorben, einer der Giganten des deutschen Jazz, erst in der DDR, dann nach dem Mauerfall auch weltweit. Luten, wie sie ihn nannten, nach dem plattdeutschen Ludwig, weil er in Mecklenburg geboren war und sich immer als einer von dort verstand. Saxofon, Klarinette und Flöte spielte er. "Die falschen Instrumente", wie er ab und zu mal sagte, weil die Gitarre auch schon auf dem Vormarsch war, als er in den Fünfzigerjahren mit dem Jazz begann. Damals, als der noch als Kapitalistenmusik unter Generalverdacht stand. Aber mit der Rockmusik konnte er nichts anfangen. Kein Swing.

Mit Uschi Brüning teilte er seit 1982 nicht nur das Leben. Die beiden waren ein symbiotisches Duo. Petrowsky als treibende Kraft in die musikalische Freiheit. Mit ihr gemeinsam war er auch berühmt geworden. Vor allem, als sie mit Manfred Krug auf Tour gingen. 1962 schon hatte Petrowsky zu seinem Sextett gehört, als Krug noch weniger Erwachsenenpop, sondern vor allem Jazz spielte. Vielleicht nicht den, dem Petrowsky bald schon verfiel. Der beherrschte zwar sämtliche Spielarten, Swing, Be Bop, Cool.

Die Gemeinde der Freejazz-Musiker war in der DDR noch ein bisschen verschworener, als jenseits der Mauer

Es waren dann aber Ornette Colemans Befreiungsschläge, in denen er sich wiederfand. Das war der Sprung in die Freiheit, für den man gar nicht rübermachen musste. Er entwickelte einen Ton, der sich auch aus einem Charlie-Parker-Standard wie "Anthropology" nach Brünings Scat-Akrobatik und Pianist Detlef Bielkes Temposwing in eine Clusterwand auf dem Alt steigern konnte, die wie eine Felswand vor dem Outro stand. Reines Kraftpaket. Auf dem Altsaxofon war das immer ein Kunststück.

Die freie Musik fand sich in der DDR bald schon zu einer Gemeinde zusammen, die noch ein bisschen verschworener war, als ihre Pendants jenseits der Mauer. Der Schlagzeuger Günter "Baby" Sommer und der Bassist Klaus Koch waren seine Mitverschwörer. Als Ausnahmemusiker durfte Petrowsky schon früh in den Westen reisen. 1968 spielte er auf dem Festival in Montreux. In Berlin traf er Gleichgesinnte wie Alexander von Schlippenbach, das Kollektiv des Globe Unity Orchestras, die sich aus der Musikindustrie auf ihr eigenes Label FMP gerettet hatten, und vor allem Peter Brötzmann, seinen buchstäblichen Bruder im Geiste.

Nach dem Mauerfall wurde zumindest das Reisen leichter. Petrowsky spielte jetzt in aller Welt, tourte mit dem George Gruntz Orchestra und dem Globe Unity. Auf über 100 Alben soll er mitgespielt haben, in den digitalen Listen findet sich nur ein Bruchteil. Krank war er nun schon länger. Als er im vergangenen Jahr in Bremen nach den vielen Preisen auch noch den Deutschen Jazzpreis für sein Lebenswerk bekam, musste seine Ehefrau und musikalische Weggefährtin Uschi Brüning ihn für ihn in Empfang nehmen. Ein kurzer Moment der Melancholie an einem sonst so jubelvollen Abend. Am Montag ist er nun in Berlin gestorben. Er wurde 89 Jahre alt.


Ernst-Ludwig Petrowsky (* 10. Dezember 1933 in Güstrow; † 10. Juli 2023 in Berlin)

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Kraftladung: Ernst-Ludwig Petrowsky bei einem Auftritt 1982.
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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von biggenerator »

Jane Birkin ist tot

Schlagartig bekannt wurde sie mit dem Song "Je t'aime ... moi non plus", den sie mit ihrem Partner Serge Gainsbourg aufnahm. Nun ist die englisch-französische Sängerin und Schauspielerin im Alter von 76 Jahren gestorben.

Die englisch-französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin ist tot. Sie starb im Alter von 76 Jahren, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung von Paris bestätigte. Nach französischen Medienberichten wurde sie am Sonntag leblos in ihrer Wohnung in Paris gefunden. Sie soll zuletzt mehrere Konzerte aus gesundheitlichen Gründen abgesagt haben.

"Je t'aime, moi non plus" hieß der Song, mit dem sie 1969 schlagartig berühmt wurde: ein dahin gehauchtes erotisches Stöhnen, im Duett mit Serge Gainsbourg. Das Lied galt als anstößig, wurde von Radiosendern wie der BBC ignoriert - und verkaufte sich irrsinnig gut.

Schon früh hatte die gebürtige Britin als Schauspielerin auf sich aufmerksam gemacht, spielte etwa 1966 in Michelangelos Antonionis legendärem Film "Blow Up" ein Model. Die Firma Hermès benannte 1984 die "Birkin-Bag" nach ihr, eine begehrte Luxus-Ledertasche, die zum Klassiker wurde.
Filme mit Alan Delon und Romy Schneider

Vor der Kamera wirkte sie oft ernst, sparsam in der Mimik, bis plötzlich ein zauberhaftes Lächeln aufschien, ohne jede Koketterie. Jane Birkin schien offen und zurückhaltend zugleich, fast meinte man, ihre Gedanken lesen zu können. Das machte ihren Reiz als Darstellerin aus. Sie kam 1946 in London zur Welt, als mittleres von drei Kindern. Die Mutter war Schauspielerin, der Vater bei der Navy. Mit 19 heiratete sie den deutlich älteren Filmmusikkomponisten John Barry, bekannt durch 007-Filme. 1967 wurde Tochter Kate geboren, bald darauf trennte Jane Birkin sich von ihrem Mann und zog 1968 nach Frankreich.

Die junge Schauspielerin beeindruckte neben Alain Delon und Romy Schneider in dem Thriller "Der Swimmingpool", einem tödlichen Drama um Liebe und Eifersucht. Bei den Dreharbeiten zu "Slogan" (1969) begegnete sie Serge Gainsbourg, und die beiden wurden ein Paar, beruflich wie privat. 1971 kam Tochter Charlotte zur Welt, heute selbst Schauspielerin. Gainsbourg schrieb Birkin das Chanson "Jane B." und drehte dann als Regisseur den Film "Je t'aime" mit ihr in der Rolle einer jungenhaften Kellnerin, die sich in einen schwulen Trucker verliebt.

Birkin trennte sich 1980 von Gainsbourg, doch blieben sie Freunde und arbeiteten weiterhin zusammen. Sie habe es nie dauerhaft geschafft hat, zu lieben, sagte sie im Jahr 2020 dem Schweizer Tagblatt. "Ich bin sogar Serge davongelaufen. Was soll ich sagen? Meine Lieben hielten nie." Nach Gainsbourgs Tod 1991 zog sie sich lange aus der Musikszene zurück und begann erst 1998 wieder Songs zu veröffentlichen.

In ihrer intensiven langen Karriere arbeitete Birkin für wichtige Regisseure, darunter für Alain Resnais in "Das Leben ist ein Chanson" (1997), für Jacques Rivette in "Die schöne Querulantin" (1991), wo sie sich als Frau eines Malers (Michel Piccoli) in Eifersucht verfängt. Die nur scheinbar brave Zofe mit unerwarteten erpresserischen Fähigkeiten spielte sie eindrucksvoll in der Agatha-Christie-Verfilmung "Tod auf dem Nil" (1978). Jacques Doillon, Vater von Birkins 1982 geborener Tochter Lou Doillon, drehte mit ihr das lesbische Liebesdrama "Die Piratin" (1984).
Tod der ältesten Tochter

Ein unermesslicher Verlust war für sie der Tod ihrer Tochter Kate, die 2013 in Paris durch einen Sturz aus dem Fenster ums Leben kam. Ob es Suizid war oder ein Unfall, wurde nie geklärt. Birkins Song "Oh! Pardon tu dormais" war ein berührender Versuch, damit umzugehen.

2007 begann sie, auch Regie zu führen. Der Spielfilm "Boxes" ist ein persönlicher Rückblick auf ihr Leben, die Beziehungen, die Kinder, die Karriere. Birkin spielt darin eine ältere Frau namens Anna, die nach einem Umzug zwischen Kartons und Schachteln hockt. Sobald sie eine von diesen öffnet, kommen Erinnerungen hoch, umgesetzt in Szenen mit Schauspielkollegen wie Michel Piccoli und Annie Girardot.

Seit 2002 musste Birkin wegen einer Leukämie-Erkrankung immer wieder ins Krankenhaus. Im September 2021 erlitt sie einen leichten Schlaganfall. Zuletzt sagte sie wegen gesundheitlicher Probleme mehrere geplante Musik-Auftritte ab.




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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von biggenerator »

Vor 27 Jahren:

22. Juli 1996 - "Silly"-Sängerin Tamara Danz stirbt in Berlin


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Re: Gone but not forgotten

Beitrag von nixe »

:aufgeben: Man kannst Du einen erschrecken, aber hast Recht, das war damals schon ein derber Schock! :dash:
Tschüß
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